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Ziel der Geothermie-Projekte in Rheinland-Pfalz ist eine wirtschaftliche und nachhaltige Strom- und Wärmeproduktion aus Niedertemperaturreservoiren. Die Nachhaltigkeit eines Reservoirs hängt entscheiden vom Auffinden hydrothermaler Fluidvorkommen im Untergrund und der Höhe der Zirkulationsraten im Wasserkreislauf einer Geothermieanlage ab. Die Wirtschaftlichkeit ist insbesondere bedingt durch die möglichen Förderraten, die Konversion von thermischer Leistung in elektrische Leistung und die Verwertung der Residualwärme. Das Institut für Geothermisches Ressourcenmanagement igem bietet Beratung bei der Durchführung von Geothermie-Projekten mit Hinblick auf die Optimierung dieser Schlüsselpunkte und der geothermischen Reservoirexploration.
Die große Herausforderung in der Konzept-, Explorations- und Entwicklungsphase eines geothermischen Projektes ist eine verbesserte Absicherung der Investitionen. Dies beinhaltet die Auswahl eines Aufsuchungsgebietes, die Sicherstellung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit einer geothermischen Anlage zur Bereitstellung eines produktionsbereiten Reservoirs und Frage nach passenden Oberflächeninstallationen. Um die Aufsuchung zukünftig auf Gebiete mit geeignetem geothermischen Potenzial zu beschränken, hat das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz beim igem einen Geothermischen Ressourcenatlas in Auftrag gegeben. Die Integration geologischer, geophysikalischer und thermisch-hydraulischer Aspekte in einem Atlas dient der Betrachtung und Erfassung der Ressource Wärme und vor allem des Gesamtwasserhaushaltes in der Region rheinland-pfälzischer Oberrheingraben.
Die Fündigkeit einer geothermischen Bohrung wird nach Temperatur und wirtschaftlichen Förderraten von thermalen Wässern bewertet. Ziel unserer Reservoiranalyse ist deshalb, hydrothermale Fluide im Vorfeld der ersten Bohrung zu lokalisieren. Dies erlaubt einen möglichen Totalverlust der Investitionen gering zu halten oder gegebenenfalls auf einen anderen Standort im Aufsuchungsgebiet auszuweichen.
Ein optimiertes Energiekonzept im Vorfeld der Bohrung, welches eine Bewertung des möglichen Angebotes und der Nachfrage für Strom und Wärme beinhaltet, kann das Projekt schon während der Konzept- und Explorationsphase immer wieder auf seine Wirtschaftlichkeit hin bewerten. Somit kann gegebenenfalls Einfluss auf die weitere Projektplanung genommen werden. Ein optimiertes Energiekonzept beinhaltet eine Wärmesenkenanalyse und beschäftigt sich ebenfalls mit der Frage der Kraftwerkskühlung und der Optimierung der Konversion von Wärme in Strom für die lokalen Gegebenheiten.
Für weitere Informationen zu unseren Konzepten und Beratung ihres Projektes stehen wir Ihnen gerne jederzeit auf unserer
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