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Die Nutzung geothermischer Niedertemperaturreservoire zur Strom- und Wärmeproduktion ist eine neue viel versprechende Technologie. Das Europäische Forschungsprojekt (1988-heute) zur Nutzung geothermischer Energie in Soultz-sous-Forêts (Frankreich) mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stromproduktion hat viele Fragen in der geothermischen Exploration und Reservoirentwicklung vor allem für die Ressourcen im Oberrheingraben beantwortet. Das zu entwickelnde hydrothermale Reservoir in Soultz-sous-Forêts liegt im granitischen Grundgebirge in 5000m Tiefe mit einer Reservoirtemperatur von 200°C. In Deutschland befindet sich das am weitesten fortgeschrittene kommerzielle geothermische Projekt zur Stromproduktion in Landau (Pfalz) im Oberrheingraben. Dort wurden hydrothermale Wässer mit Temperaturen von 150-170°C angetroffen.

Seit der Explorationsphase in Soultz-sous- Forêts haben sich die Methoden zur Exploration eines geothermischen Reservoirs weiterentwickelt. Neue Konzepte versprechen bereits im Vorfeld der ersten Bohrung, erste Prognosen zur technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines geplanten Kraftwerkes geben zu können.

In Zusammenarbeit mit seinen verschiedenen   Partnern entwickelt das Institut für geothermisches Ressourcenmanagment igem neue Explorationskonzepte, welche sich vor allem auf die Exploration im Vorfeld der ersten Bohrung konzentrieren. Im Bereiche der Exploration konzentriert sich die Forschung und Entwicklung des igem insbesondere auf der Erstellung von 3D-Reservoirmodellen und der Identifikation von hydrothermalen Fluiden im Untergrund mit magnetotellurischen Methoden.

Für weitere Informationen zu unseren Konzepten und Forschungsprojekten stehen wir Ihnen gerne über unsere   Kontaktseite zur Verfügung.