Die Abschätzung lokaler Spannungszustände sowie lokaler Spannungsumlagerungen ist wichtige Grundlage für die Bewertung möglicher Störungsreaktivierungen, möglicher bevorzugter Fluidwegsamkeiten (*) und die Bohrpfadplanung.

(*) Deckert et al. 2018, Geophysical Prospecting

Die Methode der Diskreten Elemente (DEM) ist ein numerisches Verfahren, welches besonders gut zur Modellierung spröder Deformationen geeignet ist. Anwendungsgebiete am igem sind u.a.

  • Mechanik geologischer Störungen
  • Eigenschaften geklüfteter o. anderweitig geschädigter Materialien ('damage mechanics')(*)

(*) Abe 2016, IJRMMS

Das igem bietet die geomechanische Analyse und Optimierung von Bohrpfaden an.

  • Spannungs- und Festigkeitsrandbedingungen
  • Optimierung von Stabilität, „mud window", Bohrstrecke
  • Berücksichtigung von Unsicherheiten durch Ensemblemodellierung